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Gewerk

Garten- & Landschaftsbau

110 offene Stellen in diesem Gewerk, sortiert nach Eingangsdatum. Das Gewerk fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Landschaftsgärtner

Landschaftsgärtner bauen und pflegen Gärten, Parks, Spielplätze und Firmengelände und verbinden dabei Pflanzenkenntnis mit Tiefbauarbeit.

Offene Stellen
70
Monatsbrutto
2.400 – 4.700 €

Gärtner

Gärtner ziehen, pflegen und verkaufen Pflanzen und gestalten Grünflächen; der Beruf gliedert sich in mehrere sehr unterschiedliche Fachrichtungen.

Offene Stellen
38
Monatsbrutto
2.400 – 4.500 €

Forstwirt

Forstwirte begründen, pflegen und ernten Wald; berufsrechtlich gehört der Beruf zur Land- und Forstwirtschaft und nicht zum Handwerk.

Offene Stellen
3
Monatsbrutto
2.400 – 4.300 €

Offene Stellen

110 Anzeigen, angezeigt 81 bis 100

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Gewerk stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Gewerk
110
Homeoffice möglich
6 %
7 Anzeigen
Teilzeit möglich
23 %
25 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieses Gewerks nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen im Gewerk
Landschaftsgärtner 69
Gärtner 38
Forstwirt 3

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Gewerk. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Gewerken ausgeschrieben wird.

Häufigste Orte

Standorte dieses Gewerks nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen im Gewerk
Gelsenkirchen 7
Berlin 6
Bochum 4
Bitz 3
Leinfelden-Echterdingen 3
Hamburg 3
Essen 3
Waltrop 2

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 83 75 %
Befristeter Vertrag 4 4 %
Ausbildung, Studium 4 4 %
Berufseinstieg/Trainee 1 1 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über dieses Gewerk

Was hier gearbeitet wird

Der Garten- und Landschaftsbau baut und pflegt Außenanlagen. Das ist zu großen Teilen Bauarbeit: Erdarbeiten und Geländemodellierung, Pflasterflächen, Wege, Treppen und Stützmauern, Entwässerung, Teiche und Bewässerungsanlagen, Zäune, Terrassen und Spielplätze. Dazu kommt der grüne Teil, das Pflanzen von Bäumen, Stauden und Hecken, das Anlegen von Rasen und Dachbegrünungen.

Ein eigener Zweig ist die Baumpflege: Kronenschnitt, Sicherungsschnitt, Kontrolle des Baumbestands und Fällungen, häufig in Seilklettertechnik oder vom Hubsteiger aus, oft in Hausgärten, an Straßen und auf Friedhöfen, wo für einen Kran kein Platz ist. Der dritte Strang ist die laufende Grünflächenpflege für Kommunen, Wohnungsunternehmen und Gewerbeobjekte, mit Mahd, Schnitt, Wildkrautbeseitigung und Laubräumung, ergänzt im Winter durch den Winterdienst.

Eine Einordnung gehört hierher: Der Landschaftsgärtner ist kein Handwerk im Sinne der Handwerksordnung, sondern ein Beruf des Gartenbaus. Es gibt also keine Meisterpflicht der Handwerksordnung und keine Eintragung in die Handwerksrolle; wohl aber eine eigene Meisterprüfung im Gartenbau, die für Betriebsleitung und Ausbildung denselben Rang einnimmt. Wer die Unterschiede zur Zulassungspflicht nachlesen möchte, findet sie in Handwerksordnung und Meisterpflicht. Wo Pflaster, Wegebau und Entwässerung überwiegen, liegt die fachliche Nachbarschaft ohnehin bei den Gewerken in Bau und Ausbau.

Der Weg hinein

Der Einstieg führt über die duale Ausbildung zum Landschaftsgärtner, die Bau- und Pflanzentechnik gleichermaßen abdeckt. Quereinsteiger und Helfer finden leicht Beschäftigung, besonders in der Pflege und bei Pflasterkolonnen; wer bleiben will, holt den Abschluss nach, weil Aufmaß, Höhen, Gefälle und Pflanzenkenntnis sonst dauerhaft bei anderen liegen.

Für die Baumpflege sind gesonderte Nachweise üblich, für Seilklettertechnik ebenso wie für die Motorsäge, dazu regelmäßige Auffrischung und arbeitsmedizinische Vorsorge. Für Maschinen und Fahrzeuge zählen die Führerscheinklassen mitsamt Anhänger, oft mit Kipper und Ladung, sowie Berechtigungen für Bagger, Radlader und Hubarbeitsbühne. Diese Scheine sind der schnellste Weg, sich von einer reinen Helferstelle abzuheben.

Wie die Arbeit aussieht

Gearbeitet wird bei jeder Witterung und fast vollständig im Freien, von der ersten Hitze im Sommer bis zu Nässe, Frost und früher Dunkelheit im Winter. Sonnenschutz, Trinken, Kleidung und die Verlegung schwerer Arbeiten in kühle Tageszeiten sind Teil der Planung und nicht Nebensache, wie Hitze, Kälte und Witterung zeigt.

Die Saison bestimmt den Jahreslauf: Frühjahr und Herbst sind die dichtesten Zeiten, der Sommer gehört der Pflege, der Winter dem Rückschnitt, dem Bau bei frostfreiem Wetter und dem Winterdienst mit Rufbereitschaft, frühem Beginn und Wochenenddiensten. Betriebe nutzen dafür Arbeitszeitkonten, die im Sommer gefüllt und im Winter geleert werden.

Körperlich ist der Beruf fordernd: Pflastersteine, Platten, Substrat und Ballen wiegen, gearbeitet wird kniend, gebückt und in der Hocke. Motorsäge, Freischneider, Rüttelplatte, Verdichter und Heckenschere belasten Hände und Arme dauerhaft, beschrieben in Vibration und Handmaschinen.

Was der Bestand zeigt

Ausgeschrieben werden Landschaftsgärtner, Vorarbeiter und Kolonnenführer, Baumpfleger mit Kletternachweis, Maschinenführer sowie Helfer für Pflege und Winterdienst. Es suchen mittelständische Fachbetriebe, kommunale Grünflächenämter und Bauhöfe, Friedhofsverwaltungen sowie Dienstleister für Wohnungs- und Gewerbeobjekte. Die Stellen liegen im Umland ebenso wie in der Stadt, der Betriebshof jedoch fast immer am Rand.

Vor der Bewerbung

Fragen Sie, wie sich Neubau und Pflege im Betrieb verteilen, wie weit die Objekte entfernt liegen und wann der Arbeitstag am Hof beginnt. Klären Sie die Regelung für Winterdienst und Bereitschaft, den Umgang mit Überstunden aus der Hochsaison und wer Scheine und Schutzausrüstung bezahlt.

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