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Gewerk

Maler & Lackierer

188 offene Stellen in diesem Gewerk, sortiert nach Eingangsdatum. Das Gewerk fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Industrielackierer

Industrielackierer beschichten Bauteile in der Serienfertigung; der amtliche Ausbildungsberuf dafür heißt Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik.

Offene Stellen
86
Monatsbrutto
2.400 – 4.400 €

Maler und Lackierer

Maler und Lackierer beschichten, gestalten und schützen Oberflächen an Bauwerken, von der Wohnungsrenovierung bis zur Fassadendämmung.

Offene Stellen
79
Monatsbrutto
2.400 – 4.800 €

Bodenleger

Bodenleger bereiten Untergründe vor und verlegen textile, elastische und hölzerne Bodenbeläge in Wohnungen, Büros und öffentlichen Gebäuden.

Offene Stellen
22
Monatsbrutto
2.400 – 4.700 €

Stuckateur

Stuckateure putzen Wände und Decken, dämmen Fassaden und ziehen Stuck; das Gewerk steht in der Anlage A der Handwerksordnung.

Offene Stellen
4
Monatsbrutto
2.600 – 5.200 €

Offene Stellen

188 Anzeigen, angezeigt 21 bis 40

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Gewerk stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Gewerk
188
Homeoffice möglich
3 %
5 Anzeigen
Teilzeit möglich
3 %
5 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieses Gewerks nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen im Gewerk
Industrielackierer 84
Maler und Lackierer 79
Bodenleger 20
Stuckateur 4
Trockenbauer 1

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Gewerk. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Gewerken ausgeschrieben wird.

Häufigste Orte

Standorte dieses Gewerks nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen im Gewerk
Berlin 12
München 7
Ulm 6
Augsburg 5
Hamburg 4
Düsseldorf 4
Wiesbaden 4
Salzgitter 4

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 119 63 %
Befristeter Vertrag 10 5 %
Berufseinstieg/Trainee 7 4 %
Ausbildung, Studium 2 1 %
Arbeitnehmerüberlassung 1 1 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über dieses Gewerk

Was hier gearbeitet wird

Das Maler- und Lackiererhandwerk ist breiter, als der Name vermuten lässt. Die Ausbildung teilt sich in Gestaltung und Instandhaltung, in Kirchenmalerei und Denkmalpflege sowie in Bauten- und Korrosionsschutz, und jede dieser Richtungen führt in einen anderen Alltag. Die erste steht für Wohnraum, Objekt und Gewerbe: Untergrund vorbereiten, spachteln, streichen, Tapeten und Wandbeläge setzen, Bodenbeläge verlegen, Oberflächen mit Lasur, Putz oder Spachteltechnik gestalten. Die zweite arbeitet an historischer Substanz, mit Befund, Retusche und Materialien, die zum Bestand passen müssen. Die dritte schützt Stahl und Beton vor Korrosion und Witterung, an Brücken, Hallen, Behältern und Anlagen.

Ein großer Teil der Fassadenarbeit betrifft heute Wärmedämmverbundsysteme: Dämmplatten setzen, dübeln, armieren, Oberputz aufziehen, Anschlüsse an Fenster und Sockel sauber ausbilden. Daneben steht die Lackierung im engeren Sinn, von der Industrielackierung mit Spritzkabine und Pulverbeschichtung bis zur Fahrzeuglackierung, die fachlich an das Kfz-Gewerk grenzt. Maler und Lackierer ist zulassungspflichtig nach der Handwerksordnung.

Der Weg hinein

Der Regelweg ist die duale Ausbildung mit Wahl einer Fachrichtung. Helferstellen sind verbreitet, besonders bei Dämmung, Gerüstbeschichtung und Renovierung in großen Wohnungsbeständen, und sie sind ein gangbarer Einstieg für Quereinsteiger. Ohne Gesellenbrief bleiben allerdings die anspruchsvollen Oberflächen, die Beratung und die Verantwortung für den Untergrund außer Reichweite.

Für die Bewerbung zählt, welche Techniken Sie tatsächlich beherrschen: Spritzapplikation, Tapezieren im Objekt, Dämmung, Schimmelsanierung, Bodenverlegung, Lasur- und Kreativtechniken. Wer Nachweise für Arbeiten in Höhen, für Gerüstbenutzung oder für Beschichtungen im Korrosionsschutz mitbringt, kommt auf Industriebaustellen leichter unter. Weiterbildung führt zum Meister, zum Restaurator im Handwerk oder in die Bauleitung bei Sanierungsträgern.

Wie die Arbeit aussieht

Gerüst und Leiter bestimmen große Teile des Tages. Sicheres Auf- und Absteigen, ordentlich aufgebaute Arbeitsplattformen und die Weigerung, von der obersten Sprosse zu arbeiten, entscheiden über die Unfallbilanz. Viel Arbeit findet über Kopf statt, an Decken, Unterzügen und Stahlkonstruktionen, dazu kommt langes Knien beim Bodenbelag. Was das für Schultern, Nacken und Knie bedeutet, behandelt Zwangshaltungen, Knien und Überkopfarbeit.

Der zweite Belastungsstrang ist chemisch und feinstaubig: Lösemittel aus Lacken und Verdünnern, Schleifstäube beim Abtragen alter Beschichtungen, Nebel beim Spritzen, gelegentlich Altlasten im Bestand. Absaugung, Atemschutz und ein konsequenter Hautschutz mit Handschuh und Pflege gehören dazu, weil Ekzeme in diesem Gewerk der häufigste Grund sind, den Beruf aufzugeben. Eine Übersicht gibt Persönliche Schutzausrüstung.

Anders als im Rohbau arbeiten Sie oft in bewohnten Räumen. Abkleben, Abdecken, Staubschutz und ein sauber hinterlassener Arbeitsplatz sind Teil der Leistung, ebenso der ruhige Umgang mit Bewohnern, die nebenher ihren Alltag haben. Fassadenarbeit ist witterungsabhängig und deshalb saisonal; wie Betriebe die kalte Jahreszeit überbrücken, steht in Winterbau und Saison.

Was der Bestand zeigt

Gesucht werden Maler und Lackierer auf Gesellenebene, Vorarbeiter für Kolonnen, Helfer für Dämmung und Renovierung sowie Industrie- und Verfahrenslackierer für die Fertigung. Es suchen inhabergeführte Malerbetriebe, Fassaden- und Sanierungsfirmen, Wohnungsunternehmen mit eigener Handwerkerabteilung und Industrielackierereien. Die Stellen verteilen sich breit, mit Schwerpunkt dort, wo großer Wohnungsbestand saniert wird.

Vor der Bewerbung

Klären Sie, ob der Betrieb überwiegend innen oder an der Fassade arbeitet, wie die Auftragslage im Winter aussieht und ob Sie in Kolonnen oder allein beim Kunden eingesetzt werden. Fragen Sie nach Gerüststellung, nach Werkzeug und Arbeitskleidung und nach der Regelung für Fahrten zwischen mehreren Objekten am Tag.

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