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Gewerk

Sanitär, Heizung & Klima

909 offene Stellen in diesem Gewerk, sortiert nach Eingangsdatum. Das Gewerk fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Anlagenmechaniker SHK

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bauen, warten und modernisieren Heizungen, Bäder und Lüftungsanlagen; der Beruf löste die früheren Installateurberufe ab.

Offene Stellen
788
Monatsbrutto
2.700 – 5.000 €

Mechatroniker für Kältetechnik

Mechatroniker für Kältetechnik errichten und warten Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen; das zugehörige Handwerk heißt weiterhin Kälteanlagenbauer.

Offene Stellen
104
Monatsbrutto
2.900 – 5.400 €

Tiefbaufacharbeiter

Tiefbaufacharbeiter bauen Straßen, Kanäle, Leitungen und Gleise; der Abschluss ist die zweijährige erste Stufe der Tiefbauberufe und in Anzeigen seltener als die Berufe, die darauf aufbauen.

Offene Stellen
19
Monatsbrutto
2.500 – 4.400 €

Offene Stellen

909 Anzeigen, angezeigt 261 bis 280

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Gewerk stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Gewerk
909
Homeoffice möglich
7 %
65 Anzeigen
Teilzeit möglich
6 %
57 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieses Gewerks nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen im Gewerk
Anlagenmechaniker SHK 786
Mechatroniker für Kältetechnik 104
Tiefbaufacharbeiter 16
Schlosser 2
Zimmerer 1

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Gewerk. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Gewerken ausgeschrieben wird.

Häufigste Orte

Standorte dieses Gewerks nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen im Gewerk
Berlin 107
Frankfurt 54
München 50
Hamburg 47
Köln 42
Stuttgart 24
Karlsruhe 18
Nürnberg 17

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 711 78 %
Ausbildung, Studium 40 4 %
Befristeter Vertrag 30 3 %
Berufseinstieg/Trainee 18 2 %
Arbeitnehmerüberlassung 1 0 %
Studentenjobs, Werkstudent 1 0 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über dieses Gewerk

Was hier gearbeitet wird

Sanitär, Heizung und Klima ist eines der großen Gewerke dieses Portals, und der Beruf, der es trägt, heißt Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Der Alltag zerfällt in mehrere Welten. Im Neubau und in der Sanierung wird installiert: Rohrleitungen, Verteiler, Bäder, Abwasser, Heizflächen. Im Kundendienst wird gewartet, gemessen, eingestellt und repariert, meist an fremden Anlagen und unter Zeitdruck. Im Heizungsbau geht es um Kessel, Speicher, Hydraulik und immer häufiger um Wärmepumpen samt Auslegung des Verteilnetzes, denn eine falsch abgeglichene Anlage läuft teuer, auch wenn sie warm wird.

Daneben stehen Lüftung und Klimatechnik mit Kanalbau, Luftmengen und Regelung sowie der Kälteanlagenbau, der als eigenes Gewerk am Rand mitläuft und mit Kältemitteln eigene Qualifikationen verlangt. Die Bad- und Sanitärinstallation ist der Teil, der am meisten mit Menschen und am wenigsten mit Technik zu tun hat.

Der Weg hinein

Installateur und Heizungsbauer ist zulassungspflichtig; für einen eigenen Betrieb braucht es den Meisterbrief oder eine entsprechend verantwortliche Fachkraft, für die Anstellung nicht. Wer diesen Schritt erwägt, findet die Rahmenbedingungen in Handwerksordnung und Meisterpflicht.

Der Regelweg ist die duale Ausbildung. Quereinsteiger kommen vor, häufig aus der Metallverarbeitung oder aus dem Bau, und landen zunächst in der Montagekolonne oder in der Vorfertigung. Der Kundendienst dagegen wird selten mit Anfängern besetzt, weil dort jemand allein beim Kunden steht und entscheiden muss. Nach oben führen Meister, Kundendienstleitung, Projektleitung im Anlagenbau oder die technische Beratung im Vertrieb.

Wie die Arbeit aussieht

Ein großer Teil der Arbeit findet in fremden Wohnungen statt. Das prägt den Beruf stärker als jede Technik: Sie treten in Privaträume ein, erklären, was Sie tun, hinterlassen die Baustelle sauber und tragen die Stimmung mit, wenn der Ausfall teuer wird. Notdienst und Rufbereitschaft gehören in Betrieben mit Kundendienst dazu, im Winter mit spürbar mehr Einsätzen.

Körperlich verlangt das Gewerk vor allem Arbeit im Bestand: Kniehocke vor der Vorwand, Überkopfarbeit unter der Decke, Rohrmontage in Schächten, in denen kaum Platz zum Drehen bleibt. Was sich dagegen tun lässt, behandelt Zwangshaltungen, Knien und Überkopfarbeit. Dazu kommen Schweißen und Löten, Pressverbindungen, Kernbohrungen, Lärm und Staub. Der Führerschein und ein zugewiesenes Servicefahrzeug sind in diesem Gewerk fast durchgängig Voraussetzung, oft mit Fahrt vom Betrieb zur ersten Adresse.

Was der Bestand zeigt

Am häufigsten ausgeschrieben ist der Anlagenmechaniker, gefolgt von Kundendiensttechnikern, Heizungsbauern, Servicetechnikern für Lüftung und Kältetechnik sowie Obermonteuren. Es suchen Handwerksbetriebe mit eigenem Kundendienst, Anlagenbauer für größere Projekte, Wohnungsunternehmen für den eigenen Bestand sowie Krankenhäuser und Industriebetriebe für ihre Haustechnik. Die Nachfrage bleibt hoch, weil der Heizungsbestand über Jahre umgebaut wird und dieselben Betriebe zugleich das Tagesgeschäft an alten Anlagen tragen. Die Stellen liegen in der Fläche wie in der Stadt; gesucht wird auf Gesellenebene, dazu Meister, Helfer und sehr viele Ausbildungsplätze, wie die offenen Stellen als Anlagenmechaniker zeigen.

Vor der Bewerbung

Fragen Sie, wie sich Neubau, Sanierung und Kundendienst im Betrieb verteilen, und lassen Sie sich sagen, wie Rufbereitschaft organisiert und vergütet wird. Klären Sie, ob Fahrzeiten als Arbeitszeit gelten, wer das Fahrzeug bestückt und ob Werkzeug gestellt wird. Wer eher an Steuerung und Regelung arbeiten möchte, sollte auch Elektro und Automatisierung im Blick behalten.

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