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Gewerk

Elektro & Automatisierung

2.423 offene Stellen in diesem Gewerk, sortiert nach Eingangsdatum. Das Gewerk fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Elektroniker

Elektroniker planen, errichten, prüfen und instand halten elektrische Anlagen; hinter der Bezeichnung stehen mehrere amtlich getrennte Ausbildungsberufe mit sehr unterschiedlichen Arbeitsfeldern.

Offene Stellen
1.542
Monatsbrutto
2.800 – 5.300 €

Elektroniker für Betriebstechnik

Elektroniker für Betriebstechnik betreuen die elektrische Seite von Industrieanlagen, bauen Schaltanlagen und halten die Produktion am Laufen.

Offene Stellen
380
Monatsbrutto
3.000 – 5.800 €

Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik errichten und prüfen die Elektrik von Gebäuden; es ist eine der beiden Fachrichtungen des Handwerksberufs Elektroniker.

Offene Stellen
315
Monatsbrutto
2.700 – 5.100 €

Elektroniker für Automatisierungstechnik

Elektroniker für Automatisierungstechnik bauen, programmieren und optimieren Steuerungen; ihre Arbeit beginnt dort, wo die Anlage verdrahtet ist und noch nichts tut.

Offene Stellen
80
Monatsbrutto
3.100 – 6.000 €

Elektroniker für Sicherheitstechnik

Elektroniker für Sicherheitstechnik errichten und betreuen Brandmelde-, Einbruchmelde-, Video- und Zutrittsanlagen; die Bezeichnung ist eine Stellenbezeichnung des Elektrohandwerks und kein eigener Ausbildungsberuf.

Offene Stellen
66
Monatsbrutto
2.900 – 5.400 €

Elektroniker für Geräte und Systeme

Elektroniker für Geräte und Systeme fertigen, prüfen und betreuen elektronische Geräte und Baugruppen in der Industrie; der Beruf ist nach dem Berufsbildungsgesetz anerkannt und kein Handwerksberuf.

Offene Stellen
63
Monatsbrutto
2.900 – 5.500 €

Offene Stellen

2.423 Anzeigen, angezeigt 2.381 bis 2.400

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Gewerk stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Gewerk
2.423
Homeoffice möglich
3 %
76 Anzeigen
Teilzeit möglich
3 %
67 Anzeigen

Häufigste Berufe

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Gewerk. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Gewerken ausgeschrieben wird.

Häufigste Orte

Standorte dieses Gewerks nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen im Gewerk
Berlin 246
Grünheide (Mark) 130
Hamburg 84
München 49
Bremen 39
Köln 33
Düsseldorf 31
Frankfurt am Main 30

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 1.604 66 %
Ausbildung, Studium 169 7 %
Berufseinstieg/Trainee 44 2 %
Befristeter Vertrag 40 2 %
Arbeitnehmerüberlassung 9 0 %
Studentenjobs, Werkstudent 1 0 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über dieses Gewerk

Was hier gearbeitet wird

Elektro und Automatisierung ist das größte Gewerk dieses Portals und zugleich das vielfältigste. Hinter der Bezeichnung Elektroniker stecken Fachrichtungen, die im Alltag wenig miteinander zu tun haben: Betriebstechnik hält Produktionsanlagen am Laufen, Energie- und Gebäudetechnik installiert und wartet, was im Haus verteilt wird, Automatisierungstechnik arbeitet an Steuerungen, Sensorik und Antrieben. Dazu kommen Elektroinstallateure und Elektriker älterer Bezeichnung, Mechatroniker an der Schnittstelle zur Mechanik, der Schaltschrankbau als eigene Werkstattwelt und die Prüfung ortsveränderlicher Betriebsmittel als Aufgabe, die ganze Stellen füllt.

Gewachsen ist das Gewerk zuletzt vor allem an den Rändern: Photovoltaik und Ladeinfrastruktur, Gebäudeleittechnik, Netz- und Anlagenbau. Wer dort einsteigt, arbeitet weniger an der klassischen Unterverteilung und mehr an Wechselrichtern, Speichern, Zählerplätzen, Busleitungen und Datenpunkten.

Der Weg hinein

Der Elektrotechniker gehört zu den zulassungspflichtigen Handwerken – ein Betrieb braucht dafür eine verantwortliche Fachkraft mit Meisterbrief. Für eine Anstellung ist das ohne Belang, für die Selbstständigkeit entscheidend; die Einzelheiten stehen in Handwerksordnung und Meisterpflicht.

Der übliche Weg führt über die duale Ausbildung und danach über Erfahrung an Anlagen, die man wirklich kennt. Quereinstieg kommt vor, hat aber eine harte Grenze: an elektrischen Anlagen arbeiten darf nur, wer dafür ausgebildet und vom Betrieb benannt ist. Wer aus einem angrenzenden Beruf kommt, beginnt meist in der Vormontage oder als Helfer in der Kolonne. Nach oben stehen beide Türen offen, der Meister und der staatlich geprüfte Techniker; die Abwägung behandelt vom Gesellen zum Meister.

Wie die Arbeit aussieht

Der Einsatzort entscheidet über fast alles. Im Elektrohandwerk fahren Sie zu Baustellen und Kunden, meist mit einem Servicefahrzeug, und der Führerschein steht entsprechend häufig in den Anzeigen. In der Industrie bleiben Sie im Werk, arbeiten dafür in Schicht und werden gerufen, wenn eine Linie steht. Im technischen Gebäudemanagement betreuen Sie Objekte mit fester Runde und Prüfterminen.

Gemeinsam ist der Umgang mit Spannung. Freischalten, gegen Wiedereinschalten sichern, Spannungsfreiheit feststellen, erden und kurzschließen, benachbarte unter Spannung stehende Teile abdecken – nach diesen Sicherheitsregeln wird gearbeitet, und wer eine Schaltberechtigung trägt, übernimmt dabei auch Verantwortung für andere. Arbeiten unter Spannung bleibt die Ausnahme und ist an eine eigene Qualifikation gebunden. Dazu kommt der Papierteil, der gern unterschätzt wird: Messprotokolle, Prüfberichte, Anlagendokumentation, Übergabe an den Auftraggeber. Bereitschaft und Störungsdienst sind in großen Teilen des Gewerks üblich, ebenso Montage mit auswärtiger Übernachtung im Netz- und Anlagenbau.

Was der Bestand zeigt

Häufig ausgeschrieben sind Elektroniker für Betriebstechnik sowie für Energie- und Gebäudetechnik, daneben Mechatroniker, Servicetechniker und Obermonteure. Es suchen Elektrohandwerksbetriebe jeder Größe, Industriebetriebe für die eigene Instandhaltung, Dienstleister im technischen Facility Management und Netzbetreiber. Die Stellen verteilen sich über Fläche und Ballungsraum gleichermaßen, weil jede Anlage jemanden braucht, der hinfährt. Gesucht wird überwiegend auf Gesellenebene, dazu Meister für Bauleitung und Verantwortung, Helfer für Montagekolonnen und sehr viele Ausbildungsplätze. Ein Blick in die offenen Stellen als Elektroniker zeigt diese Mischung unmittelbar.

Vor der Bewerbung

Klären Sie, welche Anlagen Sie tatsächlich betreuen und wie tief die Verantwortung reicht: Wartung nach Plan, Störungsbehebung oder Neubau sind drei verschiedene Berufe unter einem Namen. Fragen Sie nach Turnus, Rufzeit und Vergütung der Bereitschaft, nach dem Anteil an Montage und danach, ob Dokumentation in der Arbeitszeit erledigt wird oder abends am Küchentisch. Wer eher zur Instandhaltung in der Fertigung neigt, findet ähnliche Stellen auch unter Metall- und Industriemechanik.

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