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Gewerk

Gesundheitshandwerk

186 offene Stellen in diesem Gewerk, sortiert nach Eingangsdatum. Das Gewerk fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Augenoptiker

Augenoptiker bestimmen Sehstärken, beraten zur Brille und fertigen und reparieren Sehhilfen in der eigenen Werkstatt.

Offene Stellen
93
Monatsbrutto
2.500 – 5.200 €

Zahntechniker

Zahntechniker fertigen Kronen, Brücken, Prothesen und Schienen nach zahnärztlichem Auftrag und arbeiten dabei fast ausschließlich im Labor.

Offene Stellen
43
Monatsbrutto
2.400 – 5.000 €

Hörakustiker

Hörakustiker messen das Hörvermögen, passen Hörsysteme individuell an und betreuen ihre Kundschaft über die gesamte Tragedauer.

Offene Stellen
32
Monatsbrutto
2.700 – 5.900 €

Orthopädietechniker

Orthopädietechniker fertigen Prothesen, Orthesen und Bandagen, passen sie am Menschen an und begleiten die Versorgung über Jahre.

Offene Stellen
16
Monatsbrutto
2.500 – 5.300 €

Offene Stellen

186 Anzeigen, angezeigt 101 bis 120

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Gewerk stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Gewerk
186
Homeoffice möglich
3 %
5 Anzeigen
Teilzeit möglich
37 %
69 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieses Gewerks nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen im Gewerk
Augenoptiker 93
Zahntechniker 43
Hörakustiker 32
Orthopädietechniker 16
Feinwerkmechaniker 1

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Gewerk. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Gewerken ausgeschrieben wird.

Häufigste Orte

Standorte dieses Gewerks nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen im Gewerk
Berlin 15
Hamburg 6
Mainz 4
Reutlingen 4
Aachen 4
Memmingen 3
Lübeck 3
Konstanz 3

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 134 72 %
Berufseinstieg/Trainee 8 4 %
Befristeter Vertrag 2 1 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über dieses Gewerk

Was hier gearbeitet wird

Zum Gesundheitshandwerk gehören Augenoptik, Hörakustik, Orthopädietechnik, Orthopädieschuhtechnik und Zahntechnik. Es ist der Teil des Handwerks, der am wenigsten nach Werkstatt aussieht und am meisten mit Menschen zu tun hat: gearbeitet wird am Kunden und am Patienten, nicht an der Anlage.

Der Tag besteht aus Messung, Anpassung, Beratung und Nacharbeit. In der Augenoptik heißt das Refraktion, Zentrierung, Einschleifen und Reparatur; in der Hörakustik Hörmessung, Otoplastik, Feinanpassung der Programme und die Nachbetreuung über Jahre. Orthopädietechnik und Orthopädieschuhtechnik fertigen Einlagen, Orthesen, Prothesen und Maßschuhe nach Abdruck und Scan und passen sie am Menschen an. Die Zahntechnik arbeitet im Labor nach Abformung und Auftrag des Zahnarztes: Modellherstellung, Gerüste, Verblendung, Schienen, Prothetik. Verwaltung gehört überall dazu, weil ein großer Teil der Versorgung mit Krankenkassen und anderen Kostenträgern abgerechnet wird – Genehmigungen, Verordnungen, Festbeträge und Zuzahlungen bestimmen mit, was gefertigt werden darf.

Der Weg hinein

Alle Gewerke dieses Bereichs sind zulassungspflichtig, und sie haben dabei eine Besonderheit: Die sonst übliche Möglichkeit, sich nach längerer Zeit als Geselle in leitender Stellung auch ohne Meisterbrief selbständig zu machen, steht hier nicht offen. Wer einen eigenen Betrieb führen will, braucht den Meisterbrief oder eine gleichgestellte Qualifikation. Was das im Einzelnen bedeutet, steht in Handwerksordnung und Meisterpflicht.

Der Einstieg führt über die duale Ausbildung im Betrieb oder im Labor. Der Quereinstieg ist selten und beschränkt sich meist auf den kaufmännischen Teil im Fachgeschäft. Nach der Gesellenzeit stehen zwei Wege offen, die sich nicht ausschließen: die Filialleitung mit Verantwortung für Personal, Bestellung und Umsatz eines Standortes, und der Meisterbrief, der zusätzlich die Leitung der fachlichen Versorgung und die Ausbildung erlaubt – dazu Vom Gesellen zum Meister.

Wie die Arbeit aussieht

Der Takt kommt nicht von der Baustelle, sondern vom Laden. Gearbeitet wird zu Öffnungszeiten, der Samstagsdienst ist im Fachgeschäft die Regel und wird meist reihum verteilt. Termine sind getaktet, und wer berät, verkauft zugleich: Fassungen, Gläser, Hörsysteme und Zubehör gehören zum Ergebnis des Gesprächs, und in vielen Häusern gibt es Zielvorgaben dafür. Wer das nicht mitbringen will, sollte früh danach fragen.

Handwerklich ist die Arbeit fein und sitzend. Geschliffen, modelliert, gefräst und poliert wird auf wenige Zehntel genau, zunehmend am Scanner und am Arbeitsplatz für rechnergestützte Konstruktion; im zahntechnischen Labor haben Digitalisierung und Fräsmaschinen einen großen Teil der Modellarbeit verändert, ohne sie zu ersetzen. Augen und Rücken tragen die Hauptlast, weshalb die Einrichtung des Arbeitsplatzes und die Beleuchtung am Arbeitsplatz hier mehr zählen als in vielen anderen Gewerken.

Was der Bestand zeigt

Ausgeschrieben werden vor allem Augenoptik und Hörakustik, oft als Filialstelle und häufig gleich mit der Perspektive auf die Leitung des Standortes; dahinter Zahntechnik im Labor sowie Orthopädietechnik und Orthopädieschuhtechnik im Sanitätshaus. Es suchen Ketten mit dichtem Filialnetz, inhabergeführte Fachgeschäfte, Sanitätshäuser und zahntechnische Labore. Die Ketten verteilen ihre Stellen über Klein- und Mittelstädte, die Labore sitzen eher in größeren Orten. Gesucht werden überwiegend Gesellinnen und Gesellen sowie Meisterinnen und Meister, seltener Hilfskräfte.

Vor der Bewerbung

Klären Sie, wie viel Ihrer Zeit auf Anpassung und Beratung entfällt und wie viel auf Werkstatt und Labor, und ob Zielvorgaben zum Verkauf Teil der Stelle sind. Fragen Sie nach der Samstagsregelung, nach dem Einsatz an mehreren Standorten und danach, wer die Abrechnung mit den Kostenträgern übernimmt.

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