Zum Inhalt springen

Gewerk

Holz & Tischlerei

177 offene Stellen in diesem Gewerk, sortiert nach Eingangsdatum. Das Gewerk fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Tischler

Tischler fertigen und montieren Möbel, Fenster, Türen und Innenausbauten aus Holz und Holzwerkstoffen, in der Werkstatt und beim Kunden.

Offene Stellen
166
Monatsbrutto
2.500 – 5.100 €

Offene Stellen

177 Anzeigen, angezeigt 61 bis 80

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Gewerk stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Gewerk
177
Homeoffice möglich
2 %
3 Anzeigen
Teilzeit möglich
5 %
8 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieses Gewerks nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen im Gewerk
Tischler 166
Zimmerer 8
Bodenleger 2
Industrielackierer 1

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Gewerk. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Gewerken ausgeschrieben wird.

Häufigste Orte

Standorte dieses Gewerks nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen im Gewerk
Berlin 13
Hamburg 7
Melle 4
Braunschweig 3
Krefeld 3
Neu-Ulm 3
Bautzen 3
Senden 3

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 126 71 %
Befristeter Vertrag 11 6 %
Ausbildung, Studium 2 1 %
Arbeitnehmerüberlassung 1 1 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über dieses Gewerk

Was hier gearbeitet wird

Tischler und Schreiner bauen aus Massivholz, Platten, Furnier und zunehmend aus Verbundwerkstoffen alles, was Maß halten muss: Möbel und Einbauschränke, Ladenbau und Objekteinrichtung, Innenausbau mit Decken, Wandverkleidungen und Treppen, dazu Bauelemente wie Fenster, Haus- und Innentüren. Tischler ist zulassungspflichtig nach der Handwerksordnung.

Ein zweiter Strang liegt in der Fertigung. Wo in Serie produziert wird, bestimmen Plattenaufteilanlage, Kantenanleimmaschine und CNC-Bearbeitungszentrum den Ablauf, und neben dem Tischler arbeitet die Holzmechanik, der industrielle Beruf dieses Werkstoffs. Am Rand des Feldes steht der Boots- und Schiffbau, selten ausgeschrieben, aber für Formenbau und Verleimung eine eigene Schule. Wer aus dem Innenausbau kommt, findet Anschluss an die Ausbaugewerke in Bau und Ausbau.

Der Weg hinein

Der Einstieg führt über die duale Ausbildung, meist in einem kleinen oder mittleren Betrieb. Zwischen Werkstatt, Berufsschule und überbetrieblicher Unterweisung entsteht dabei die Bandbreite, die später den Marktwert ausmacht: Verbindungen und Beschläge, Oberflächen, Materialkunde, Zeichnung und Aufmaß.

Für die Stellensuche zählt, was Sie an Maschinen und Software bedienen. Erfahrung an Kantenanleimer und Bearbeitungszentrum, Kenntnis einer Konstruktionssoftware und die Fähigkeit, aus einer Zeichnung eine Stückliste zu machen, unterscheiden zwei Bewerbungen deutlicher als die Zahl der Berufsjahre. Quereinsteiger kommen über Helfertätigkeit in der Montage oder Fertigung herein, brauchen aber den Abschluss, wenn sie an die Maschine und in die Kundenverantwortung sollen. Der Aufstieg führt über Vorarbeiter und Werkstattleitung bis zur eigenen Werkstatt, beschrieben in Vom Gesellen zum Meister.

Wie die Arbeit aussieht

Die Grundfrage jeder Stelle lautet: Werkstatt oder Montage beim Kunden. In der Werkstatt sind Abläufe planbar, das Material liegt bereit, Absaugung und Beleuchtung sind eingerichtet, wie in Werkstatt und Arbeitsplatz einrichten beschrieben. Bei der Montage stimmt selten etwas genau: Wände sind nicht im Lot, Böden nicht in Waage, und der Kunde steht daneben, während Sie in seiner Wohnung arbeiten. Küchenmontage ist der härteste Prüfstein, weil Elektro, Wasser und Möbel an einem Tag zusammenkommen müssen.

Maschinenarbeit verlangt Aufmerksamkeit. Kreissäge, Abricht- und Dickenhobel, Fräse und Bandsäge gehören zu den Werkzeugen mit den schwersten Verletzungsfolgen im Handwerk, und die Gefahr steigt genau dann, wenn Routine und Termindruck zusammentreffen. Holzstaub ist der zweite Punkt: Absaugung am Werkzeug, saubere Halle und Atemschutz sind kein Komfort, sondern Vorsorge, gerade bei Hartholz. Lärm und Vibration kommen dazu, wie Lärm in Werkstatt und auf der Baustelle ausführt.

Der Unterschied zwischen Einzelstück und Serie prägt den Arbeitstag stärker als die Betriebsgröße. Das Einzelstück verlangt Planung, Improvisation und Verantwortung für das Ergebnis; die Serie verlangt Takt, Wiederholgenauigkeit und Rüstzeit.

Was der Bestand zeigt

Ausgeschrieben werden Tischler und Schreiner auf Gesellenebene, Monteure für Möbel, Küchen und Innenausbau, Maschinenbediener für die Fertigung sowie Meister für Werkstatt- und Bauleitung. Es suchen Tischlereien vom Zweimannbetrieb bis zum Objekteinrichter, Möbelhersteller, Fenster- und Türenbauer und reine Montagedienste. Viele Betriebe sitzen in kleineren Orten, ihre Baustellen liegen jedoch in der Stadt.

Vor der Bewerbung

Fragen Sie nach dem Verhältnis von Werkstatt und Montage, nach Maschinenpark und Software und danach, ob Sie Aufträge von der Zeichnung bis zur Abnahme begleiten oder einen Abschnitt daraus. Klären Sie, wer das Werkzeug stellt und wie Fahrzeiten zum Kunden gezählt werden.

Diese Seite setzt nur die Cookies, die für den Betrieb nötig sind. Kein Tracking, keine Werbenetzwerke, keine Auswertung Ihres Verhaltens. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.