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Gewerk

Nahrungshandwerk

348 offene Stellen in diesem Gewerk, sortiert nach Eingangsdatum. Das Gewerk fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Fleischer

Fleischer zerlegen Tierkörper, stellen Wurst- und Fleischwaren her und verantworten dabei Hygiene und Kühlkette in jedem Arbeitsschritt.

Offene Stellen
162
Monatsbrutto
2.500 – 4.700 €

Verkäufer im Lebensmittelhandwerk

Verkäufer im Lebensmittelhandwerk bedienen und beraten an der Theke von Bäckerei, Konditorei und Metzgerei; der amtliche Ausbildungsberuf heißt Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk.

Offene Stellen
103
Monatsbrutto
2.100 – 3.400 €

Bäcker

Bäcker stellen Brot, Brötchen und Feingebäck her und arbeiten dafür in Schichten, die regelmäßig mitten in der Nacht beginnen.

Offene Stellen
53
Monatsbrutto
2.400 – 4.600 €

Konditor

Konditoren stellen Torten, Kuchen, Pralinen und Desserts her und verbinden dabei handwerkliche Technik mit gestalterischer Arbeit.

Offene Stellen
18
Monatsbrutto
2.400 – 4.500 €

Koch

Köche stellen Speisen in Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung her; der Beruf ist kein Handwerk nach der Handwerksordnung und steht in diesem Portal am Rand.

Offene Stellen
11
Monatsbrutto
2.300 – 4.600 €

Offene Stellen

348 Anzeigen, angezeigt 81 bis 100

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Gewerk stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Gewerk
348
Homeoffice möglich
0 %
1 Anzeigen
Teilzeit möglich
32 %
111 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieses Gewerks nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen im Gewerk
Fleischer 162
Verkäufer im Lebensmittelhandwerk 103
Bäcker 53
Konditor 18
Koch 11

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Gewerk. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Gewerken ausgeschrieben wird.

Häufigste Orte

Standorte dieses Gewerks nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen im Gewerk
Hamburg 13
Köln 12
Düsseldorf 10
Pilsach 6
Mannheim 5
Bonn 4
Karlsruhe 4
Bergisch Gladbach 3

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 193 55 %
Befristeter Vertrag 13 4 %
Ausbildung, Studium 3 1 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über dieses Gewerk

Was hier gearbeitet wird

Das Nahrungshandwerk umfasst die Betriebe, die Lebensmittel selbst herstellen und über die eigene Theke verkaufen. Dazu gehören Bäckerinnen und Bäcker, Konditorinnen und Konditoren, Fleischerinnen und Fleischer, das Fachverkaufspersonal im Lebensmittelhandwerk und die Köchinnen und Köche, die für die Bedientheke, die Mittagskarte und den Partyservice produzieren.

Die Arbeit zerfällt in zwei Hälften, die im Alltag wenig miteinander zu tun haben. In der Produktion heißt es Teige führen, Gärung steuern, Öfen belegen, Zerlegen, Wursten, Pökeln, Räuchern, dazu Reinigung und Dokumentation. Im Verkauf heißt es Theke aufbauen, beraten, belegte Ware und Snacks herrichten, Kasse, Bestellung, Abschriften. Filialbetriebe trennen beides räumlich: Produktion in der Zentrale, Verkauf an vielen kleinen Standorten. Handwerkliche Manufakturen halten beides unter einem Dach, und dort wechseln viele Beschäftigte zwischen Backstube und Laden.

Der Weg hinein

Bäcker, Konditoren und Fleischer sind zulassungspflichtige Handwerke – der Meisterbrief ist die Voraussetzung für einen eigenen Betrieb, nicht für die Anstellung als Geselle. Die Ausbildung läuft dual im Betrieb, der Einstieg als Helferin oder Helfer in Produktion und Verpackung ist verbreitet und in vielen Betrieben der Weg zur späteren Ausbildung.

Im Fachverkauf ist der Quereinstieg die Regel, oft aus dem Einzelhandel oder der Gastronomie; die Ausbildung zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk bringt danach die bessere Eingruppierung und die Tür zur Filialleitung. Filialleitung ist in Ketten der übliche Aufstieg, mit Verantwortung für Personalplanung, Bestellung und Umsatz einer Verkaufsstelle. Wer weiter will, geht über den Meister – als Produktionsleitung, als Ausbilder oder in den eigenen Laden.

Wie die Arbeit aussieht

Nachtarbeit prägt dieses Gewerk stärker als jedes andere. In Bäckereien und Konditoreien beginnt und endet die arbeitszeitrechtliche Nachtzeit früher als in anderen Betrieben, was für Zuschläge und Schichtpläne unmittelbar zählt; was das für Schlaf, Gesundheit und Dienstplan bedeutet, steht in Schichtarbeit und Gesundheit, die Systematik der Zuschläge in Auslöse und Zuschläge. Dazu kommen Samstage, Sonntage und Feiertage: Verkaufsstellen an Bahnhöfen und Tankstellen haben offen, wenn andere frei haben.

Körperlich ist die Arbeit fordernd. Am Ofen ist es heiß, im Kühlhaus und in der Zerlegung kalt, und der Wechsel zwischen beidem gehört zum Tag – dazu Hitze, Kälte und Witterung. Mehlstaub belastet die Atemwege und ist eine anerkannte Ursache für Berufskrankheiten der Bäckerinnen und Bäcker. Teigkessel, Kisten und Bleche wollen bewegt werden, meist im Stehen und in enger Taktung, wozu Heben und Tragen das Nötige sagt. Hygiene ist kein Nebenthema: Belehrung vor Aufnahme der Tätigkeit, Eigenkontrollen und Temperaturprotokolle gehören zur Schicht.

Was der Bestand zeigt

Ausgeschrieben werden vor allem Fachverkauf und Filialleitung, dahinter Bäcker und Konditoren in der Produktion, seltener Fleischer und Fachkräfte für den Partyservice. Es suchen Filialbäckereien mit eigener Backstube, kleine Handwerksbäckereien, Fleischereien mit Partyservice und größere Produktionsbetriebe. Die Stellen liegen in der Fläche ebenso wie im Ballungsraum, weil jede Filiale Personal braucht. Neben Gesellenstellen sind Helferstellen und Ausbildungsplätze häufig.

Vor der Bewerbung

Fragen Sie nach Schichtbeginn, Schichtmodell und der Regelung für Sonn- und Feiertage, und lassen Sie sich sagen, wie Zuschläge abgerechnet werden. Klären Sie, ob die Stelle fest an eine Filiale gebunden ist oder ob Sie im Springerdienst mehrere Verkaufsstellen abdecken – das entscheidet über Wege, Planbarkeit und Einarbeitung.

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