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Gewerk

Metall- & Industriemechanik

1.047 offene Stellen in diesem Gewerk, sortiert nach Eingangsdatum. Das Gewerk fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Industriemechaniker

Industriemechaniker halten Maschinen und Fertigungsanlagen betriebsfähig, bauen sie auf und um und setzen sie nach Störungen wieder instand.

Offene Stellen
380
Monatsbrutto
2.900 – 5.600 €

Zerspanungsmechaniker

Zerspanungsmechaniker stellen Präzisionsteile auf numerisch gesteuerten Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen her und verantworten den Fertigungsprozess dahinter.

Offene Stellen
320
Monatsbrutto
2.800 – 5.300 €

Mechatroniker

Mechatroniker bauen und betreuen Anlagen, in denen Mechanik, Elektrik und Steuerung zusammenwirken; der Beruf ist von der Fahrzeugvariante klar zu trennen.

Offene Stellen
294
Monatsbrutto
3.000 – 5.800 €

Werkzeugmechaniker

Werkzeugmechaniker fertigen Formen, Stanzwerkzeuge und Vorrichtungen, mit denen andere Betriebe ihre Teile herstellen, und halten diese Werkzeuge instand.

Offene Stellen
46
Monatsbrutto
2.800 – 5.400 €

Feinwerkmechaniker

Feinwerkmechaniker fertigen und montieren Präzisionsbauteile, Maschinen und Werkzeuge; der Beruf ist das handwerkliche Gegenstück zu den industriellen Metallberufen.

Offene Stellen
18
Monatsbrutto
2.700 – 5.100 €

Offene Stellen

1.047 Anzeigen, angezeigt 81 bis 100

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Gewerk stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Gewerk
1.047
Homeoffice möglich
4 %
45 Anzeigen
Teilzeit möglich
2 %
22 Anzeigen

Häufigste Berufe

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Gewerk. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Gewerken ausgeschrieben wird.

Häufigste Orte

Standorte dieses Gewerks nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen im Gewerk
Hamburg 53
Berlin 36
München 25
Köln 14
Bielefeld 14
Bremen 14
Kassel 10
Kiel 10

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 649 62 %
Ausbildung, Studium 195 19 %
Befristeter Vertrag 57 5 %
Arbeitnehmerüberlassung 9 1 %
Berufseinstieg/Trainee 6 1 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über dieses Gewerk

Was hier gearbeitet wird

Metall- und Industriemechanik ist eines der großen Gewerke dieses Portals und zugleich dasjenige, in dem die Grenze zum Handwerk am unschärfsten verläuft. Viele der Betriebe, die hier suchen, sind Industriebetriebe: Zulieferer, Maschinenbauer, Lohnfertiger, Werke mit eigener Instandhaltung. Das gehört ausgesprochen, weil es den Arbeitsalltag stärker bestimmt als die Berufsbezeichnung.

Fachlich reicht das Spektrum von der Industriemechanik über die Zerspanungsmechanik in Dreh- und Frästechnik bis zur Werkzeug- und Feinwerkmechanik. Dazu kommen Mechatroniker in der Fertigung, Maschinen- und Anlagenführer an Linien und Pressen sowie die Instandhaltung, die Störungen behebt, Verschleißteile tauscht und Wartungspläne abarbeitet. Programmierung an der Steuerung, Rüsten, Messen und Dokumentieren gehören in fast jeder dieser Rollen dazu.

Der Weg hinein

Die duale Ausbildung ist der Regelweg, und sie findet hier häufiger im Ausbildungszentrum eines Werks statt als in der kleinen Werkstatt. Für Maschinen- und Anlagenführer gibt es kürzere Wege und echte Chancen für Angelernte, die sich an einer Maschine bewähren; für Zerspanung und Werkzeugbau gilt das kaum, dort entscheidet Erfahrung an konkreten Maschinen und Steuerungen.

Der Aufstieg sieht anders aus als im übrigen Portal. Der Meisterbrief ist nicht der selbstverständliche nächste Schritt; verbreiteter sind der staatlich geprüfte Techniker, der Industriemeister und Rollen wie Schichtführung, Einrichtung oder Arbeitsvorbereitung. Wer zwischen den Wegen schwankt, findet die Abwägung in Techniker oder Meister.

Wie die Arbeit aussieht

Schicht ist in diesem Gewerk die Regel und nicht die Ausnahme, häufig in mehreren Schichten, teils mit Nacht- und Wochenendanteil. Das bringt Zuschläge und es kostet Schlaf; wie sich beides einordnen lässt, steht in Schichtarbeit und Gesundheit sowie in Auslöse und Zuschläge. Diese Betriebe sind außerdem häufiger tarifgebunden als der Rest des Portals, was Arbeitszeit, Eingruppierung und Sonderzahlungen berechenbarer macht.

Der Takt ist ein anderer als auf der Baustelle. Rüsten und Anfahren entscheiden über die Ausbringung, Messtechnik und Prüfprotokolle über die Freigabe, und wer in der Instandhaltung arbeitet, steht unter unmittelbarem Zeitdruck, solange die Anlage steht. Belastend sind vor allem Lärm, Kühlschmierstoffe an Haut und in der Luft, Spänehandling, langes Stehen und schweres Heben beim Werkstückwechsel. Montage kommt vor, wenn Maschinen beim Kunden aufgebaut oder in Betrieb genommen werden.

Was der Bestand zeigt

Häufig ausgeschrieben sind Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, CNC-Fachkräfte, Maschinen- und Anlagenführer, Instandhaltungsmechaniker und Mechatroniker. Es suchen Fertigungsbetriebe und Maschinenbauer, daneben Werke der Lebensmittel-, Kunststoff- und Papierverarbeitung für die eigene Technik sowie Personaldienstleister, die für solche Werke besetzen. Die Stellen ballen sich dort, wo Industrie sitzt, also in gewachsenen Regionen der Fertigung, weniger gleichmäßig über die Fläche als in kundennahen Gewerken. Neben Facharbeitern werden Einrichter, Schichtführer und viele Auszubildende gesucht, dazu Helfer an der Maschine.

Vor der Bewerbung

Klären Sie zuerst das Schichtmodell, den Rhythmus des Wechsels und die Regelung für Sonderschichten – daran hängt Ihr Alltag mehr als am Maschinenpark. Fragen Sie, ob der Betrieb tarifgebunden ist und nach welchem Tarif, weil sich daraus Arbeitszeit und Eingruppierung ergeben. Lassen Sie sich zeigen, welche Steuerungen im Haus laufen und wer Programme schreibt; Rüsten nach fremdem Programm ist etwas anderes als eigene Programmierung. Wer lieber im Auftragsgeschäft mit Blechen und Konstruktionen arbeitet, sollte zusätzlich Metallbau und Schweißtechnik ansehen.

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