Dachdecker
Dachdecker decken, dichten und dämmen Dächer und Fassaden und arbeiten dabei fast ausschließlich in Höhe und im Freien.
- Offene Stellen
- 48
- Monatsbrutto
- 2.700 – 5.300 €
Gewerk
236 offene Stellen in diesem Gewerk, sortiert nach Eingangsdatum. Das Gewerk fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.
Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.
Dachdecker decken, dichten und dämmen Dächer und Fassaden und arbeiten dabei fast ausschließlich in Höhe und im Freien.
Maurer errichten Wände, Decken, Fundamente und Schornsteine aus Stein und Beton und liefern damit den Rohbau, auf dem jedes weitere Gewerk aufsetzt.
Zimmerer bauen tragende Konstruktionen aus Holz, vom Dachstuhl über den Holzrahmenbau bis zur Sanierung historischer Tragwerke.
Betonbauer stellen tragende Bauteile aus Stahlbeton her, von der Schalung über die Bewehrung bis zum eingebrachten und verdichteten Beton.
Fliesenleger bekleiden Böden und Wände mit Fliesen, Platten und Mosaik und verantworten dabei den Untergrund und die Abdichtung im Nassbereich.
Straßenbauer bauen und erhalten Fahrbahnen, Wege und Plätze, vom Unterbau über die Tragschichten bis zur Decke aus Asphalt oder Pflaster.
Trockenbauer bauen Wände, Decken und Böden aus vorgefertigten Platten und gliedern damit Innenräume ohne Mörtel und Trockenzeiten.
Gerüstbauer errichten, verankern und demontieren Arbeits- und Schutzgerüste und schaffen damit die Grundlage, auf der alle anderen Bauberufe arbeiten.
Steinmetzen bearbeiten Naturstein für Fassaden, Böden, Treppen und Grabmale und arbeiten dabei zwischen Werkstatt, Baustelle und Friedhof.
Glaser verarbeiten, montieren und setzen Glas instand, von der Isolierverglasung bis zur Ganzglastür; das Gewerbe ist zulassungspflichtig.
236 Anzeigen, angezeigt 81 bis 100
Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Gewerk stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.
| Beruf | Anzeigen im Gewerk |
|---|---|
| Dachdecker | 48 |
| Maurer | 47 |
| Zimmerer | 27 |
| Betonbauer | 23 |
| Fliesenleger | 23 |
| Straßenbauer | 21 |
| Trockenbauer | 20 |
| Gerüstbauer | 10 |
Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Gewerk. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Gewerken ausgeschrieben wird.
| Ort | Anzeigen im Gewerk |
|---|---|
| Berlin | 17 |
| München | 11 |
| Hamburg | 10 |
| Düsseldorf | 6 |
| Frankfurt | 6 |
| Hannover | 5 |
| Gelsenkirchen | 4 |
| Siegburg | 4 |
Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.
| Art | Anzeigen | Anteil |
|---|---|---|
| Feste Anstellung | 166 | 70 % |
| Ausbildung, Studium | 20 | 8 % |
| Befristeter Vertrag | 9 | 4 % |
| Berufseinstieg/Trainee | 3 | 1 % |
Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.
Unter Bau und Ausbau stehen die Gewerke, die ein Bauwerk hochziehen und es danach bewohnbar machen. Auf der einen Seite Maurer und Betonbauer, Zimmerer, Dachdecker, Straßenbauer und Gerüstbauer – Arbeit an Tragwerk, Hülle und Verkehrsfläche. Auf der anderen Seite die Ausbaugewerke: Stuckateure, Trockenbau, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Estrichleger, Parkettleger, Bodenleger als handwerksähnliches Gewerbe sowie Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer. Dazu die Steinmetzen, die zwischen Neubau, Restaurierung und Grabmal arbeiten.
Der Unterschied im Alltag ist greifbar. Im Rohbau geben Kran, Schalung, Bewehrung und Wetter den Takt vor. Im Ausbau geht es um Untergrund, Maßhaltigkeit, Trocknungszeiten und um Räume, in denen mehrere Gewerke gleichzeitig zugange sind. Die meisten dieser Berufe sind zulassungspflichtig nach der Handwerksordnung, und ein Teil von ihnen ist erst vor wenigen Jahren wieder dorthin zurückgekehrt, nachdem er eine Zeit lang zulassungsfrei war. Was das für Betriebsleitung und Selbstständigkeit heißt, steht in Handwerksordnung und Meisterpflicht.
Der übliche Einstieg ist die duale Ausbildung im Betrieb, im Bauhauptgewerbe häufig mit einer gemeinsamen Grundstufe, aus der sich die Gewerke erst danach verzweigen. Überbetriebliche Lehrgänge gehören dazu, weil ein einzelner Betrieb selten alle Techniken abdeckt.
Helferstellen gibt es reichlich, gerade im Rohbau, im Gerüstbau und im Straßenbau. Sie sind ein realer Zugang, halten aber ohne Abschluss dauerhaft in der unteren Lohngruppe. Wer bleiben will, holt die Gesellenprüfung nach oder geht in Richtung Vorarbeiter, Polier und Meister. Quereinstiege aus verwandten Gewerken sind verbreitet, weil Baustellenerfahrung schwerer wiegt als der Papierweg dorthin.
Das Bauhauptgewerbe ist der Teil des Handwerks mit der stärksten Tarifbindung. Allgemeinverbindliche Regelungen, gemeinsame Sozialkassen für Urlaub, Berufsbildung und Zusatzversorgung sowie eine überbetriebliche Ausbildungsfinanzierung sind hier Normalfall und nicht Ausnahme. Das wirkt sich auf Urlaubsansprüche aus, wenn Sie den Betrieb wechseln, und auf die Absicherung in der kalten Jahreszeit. Wie Schlechtwetterzeit, Arbeitszeitkonto und Saisonkurzarbeit zusammenspielen, erklärt Winterbau und Saison.
Baustellen wechseln, und die Fahrt dorthin ist ein wiederkehrender Streitpunkt: Sammelpunkt oder direkte Anfahrt, bezahlte oder unbezahlte Fahrzeit, Beginn am Betriebshof oder am Bauzaun. Die Unterschiede sind erheblich, deshalb lohnt der Blick in Arbeitszeit auf der Baustelle. Bei auswärtigen Einsätzen kommen Übernachtung, Verpflegung und Zulagen hinzu, geregelt in Auslöse und Zuschläge.
Körperlich ist das Feld fordernd: Lasten, Zwangshaltungen, Hitze im Sommer, Nässe und Kälte im Winter. Arbeiten auf Dach, Gerüst und Leiter verlangen Absturzsicherung, Unterweisung und den Willen, sie auch dann anzulegen, wenn es hetzt.
Ausgeschrieben wird überwiegend auf Gesellenebene, oft gewerkgenau benannt, dazu Vorarbeiter- und Polierstellen sowie viele Helferpositionen. Es suchen Bauhauptbetriebe, Ausbau- und Sanierungsfirmen, Dachdeckereien, Fliesen- und Estrichbetriebe sowie kommunale Bauhöfe, die eigene Trupps unterhalten. Die Stellen liegen in der Fläche ebenso wie im Ballungsraum, weil gebaut und saniert wird, wo Bestand steht.
Fragen Sie, wie weit die Baustellen entfernt liegen, ob mit Montage zu rechnen ist und wie Fahrzeit gezählt wird. Klären Sie, ob der Betrieb tarifgebunden ist und welche Lohngruppe für Sie gilt. Und lassen Sie sich sagen, wie der Betrieb durch den Winter kommt – mit Innenarbeiten, mit dem Arbeitszeitkonto oder mit Entlassungen, die im Frühjahr rückgängig gemacht werden.
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