Kfz-Mechatroniker
Kraftfahrzeugmechatroniker warten, diagnostizieren und reparieren Fahrzeuge; der Beruf kennt fünf Schwerpunkte und gehört zum zulassungspflichtigen Kraftfahrzeugtechniker-Handwerk.
- Offene Stellen
- 722
- Monatsbrutto
- 2.500 – 4.700 €
Gewerk
885 offene Stellen in diesem Gewerk, sortiert nach Eingangsdatum. Das Gewerk fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.
Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.
Kraftfahrzeugmechatroniker warten, diagnostizieren und reparieren Fahrzeuge; der Beruf kennt fünf Schwerpunkte und gehört zum zulassungspflichtigen Kraftfahrzeugtechniker-Handwerk.
Karosseriebauer richten, erneuern und fertigen Fahrzeugaufbauten; der Ausbildungsberuf heißt heute Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker und kennt drei Fachrichtungen mit sehr unterschiedlichem Zuschnitt.
Land- und Baumaschinenmechatroniker halten Traktoren, Erntemaschinen und Baugeräte instand; der Beruf ist ein eigener Ausbildungsberuf des zulassungspflichtigen Handwerks und keine Spielart des Kfz-Berufs.
Fahrzeuglackierer setzen beschädigte Fahrzeuge optisch instand und treffen dabei den vorhandenen Farbton; der Beruf gehört zum zulassungspflichtigen Maler- und Lackiererhandwerk.
Zweiradmechatroniker bauen, warten und reparieren Fahrräder oder Motorräder; die Ausbildung trennt beide Welten in zwei Fachrichtungen.
885 Anzeigen, angezeigt 361 bis 380
Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Gewerk stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.
| Beruf | Anzeigen im Gewerk |
|---|---|
| Kfz-Mechatroniker | 722 |
| Karosseriebauer | 67 |
| Land- und Baumaschinenmechatroniker | 33 |
| Fahrzeuglackierer | 33 |
| Zweiradmechatroniker | 11 |
| Mechatroniker | 8 |
| Elektroniker | 6 |
| Schweißer | 2 |
Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Gewerk. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Gewerken ausgeschrieben wird.
| Ort | Anzeigen im Gewerk |
|---|---|
| Berlin | 104 |
| Hamburg | 31 |
| Frankfurt am Main | 22 |
| München | 17 |
| Köln | 17 |
| Ludwigsfelde | 13 |
| Düsseldorf | 13 |
| Aachen | 12 |
Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.
| Art | Anzeigen | Anteil |
|---|---|---|
| Feste Anstellung | 635 | 72 % |
| Ausbildung, Studium | 67 | 8 % |
| Befristeter Vertrag | 31 | 4 % |
| Berufseinstieg/Trainee | 13 | 1 % |
| Arbeitnehmerüberlassung | 5 | 1 % |
Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.
Kfz und Fahrzeugtechnik ist eines der großen Gewerke dieses Portals und in sich klar geteilt. Den Kern bildet der Kfz-Mechatroniker in seinen Fachrichtungen: Personenkraftwagentechnik in der Werkstatt, Nutzfahrzeugtechnik an Lastwagen, Anhängern und Aufbauten, System- und Hochvolttechnik an der Elektronik und an den Antrieben elektrischer Fahrzeuge. Daneben stehen Karosserie- und Fahrzeugbau mit Instandsetzung, Richtbank und Aufbauten sowie die Fahrzeuglackierung mit Vorbereitung, Farbtonbestimmung und Kabine.
Auffällig eigenständig ist die Reifen- und Vulkanisationstechnik, und noch stärker fällt Autoglas auf: ein Bereich, in dem bundesweit tätige Ketten in vielen Städten gleichzeitig suchen und in dem Menschen ohne Vorerfahrung gezielt angelernt werden. Am Rand liegen die Land- und Baumaschinenmechatronik, die eher zum ländlichen Raum gehört, und die Zweiradmechanik mit Motorrad und Fahrrad.
Der Kraftfahrzeugtechniker ist zulassungspflichtig, ein eigener Betrieb braucht also den Meisterbrief oder eine verantwortliche Fachkraft; was das im Einzelnen bedeutet, steht in Handwerksordnung und Meisterpflicht. Für die Anstellung zählt der Gesellenbrief, dazu zunehmend die Qualifikation für Arbeiten an Hochvoltsystemen, die in Stufen erworben wird und ohne die ein Teil der Aufträge verschlossen bleibt.
Herstellerschulungen prägen den Weg in Markenbetrieben stark: Wer dort arbeitet, wird auf eine Marke hin ausgebildet und bringt diese Zertifikate beim Wechsel mit. Freie Werkstätten setzen breiter auf Diagnoseerfahrung. Quereinstieg ist in Reifendienst, Autoglas und Aufbereitung realistisch, im Motorenbereich kaum. Nach oben führen Serviceberatung, Werkstattleitung, Prüftätigkeit und der Meister.
Der Beruf hat sich vom Schrauben zur Diagnose verschoben. Ein erheblicher Teil der Zeit vergeht am Diagnosegerät, in Serviceinformationen und in der Dokumentation des Auftrags, bevor ein Werkzeug angesetzt wird. Das entlastet den Rücken nicht: Arbeiten über Kopf an der Hebebühne, das Einsteigen in Fahrzeuge, Zwangshaltungen im Motorraum und an Radkästen bleiben Alltag. Wer damit früh vernünftig umgeht, hat länger etwas davon – dazu Zwangshaltungen, Knien und Überkopfarbeit.
Prägend ist außerdem die Entlohnung nach Leistung. Vorgabezeiten je Arbeitsposition bestimmen, was ein Auftrag wert ist, und in vielen Betrieben hängt ein Teil des Einkommens daran, wie viele dieser Zeiten erreicht werden. Fragen Sie danach, bevor Sie eine Zusage geben; die Argumente dafür liefert Gehalt verhandeln. Samstagsdienst ist verbreitet, in Reifendienst und Autoglas mit deutlichen Spitzen zum Saisonwechsel.
Häufig gesucht werden Kfz-Mechatroniker, Servicetechniker, Karosseriebauer, Fahrzeuglackierer, Reifenmonteure und Autoglasmonteure, dazu Serviceberatung und Werkstattleitung. Auf der Arbeitgeberseite stehen Markenautohäuser, freie Werkstätten, überregionale Werkstattketten mit gleichlautenden Anzeigen an vielen Standorten, außerdem Fuhrparks, Speditionen sowie Bus- und Bahnbetriebe, die eigene Werkstätten unterhalten. Die Stellen liegen dicht an Wohnorten, weil Werkstätten dort stehen, wo Fahrzeuge stehen. Neben der Gesellenebene fallen viele Ausbildungsplätze und angelernte Einstiege auf.
Klären Sie, welche Fahrzeuge tatsächlich in die Halle kommen und ob Hochvoltarbeiten im Haus erledigt oder abgegeben werden – davon hängt ab, ob Sie Ihre Qualifikation nutzen und erneuern können. Lassen Sie sich erklären, wie Vorgabezeiten und Zuschläge zusammenspielen, wie Samstage ausgeglichen werden und wer Spezialwerkzeug stellt. Wer lieber an Maschinen als an Fahrzeugen arbeitet, sollte auch Metall- und Industriemechanik ansehen.
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