Schweißer
Schweißer verbinden Metall dauerhaft durch Schmelzen; Schweißer ist kein Ausbildungsberuf, sondern eine Qualifikation mit befristeten Prüfungen nach Verfahren und Position.
- Offene Stellen
- 241
- Monatsbrutto
- 2.700 – 5.200 €
Gewerk
614 offene Stellen in diesem Gewerk, sortiert nach Eingangsdatum. Das Gewerk fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.
Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.
Schweißer verbinden Metall dauerhaft durch Schmelzen; Schweißer ist kein Ausbildungsberuf, sondern eine Qualifikation mit befristeten Prüfungen nach Verfahren und Position.
Schlosser ist eine historische Bezeichnung für Metallbauer und Industriemechaniker; ausgebildet wird unter diesem Namen nicht mehr, in Stellenanzeigen steht er weiterhin.
Konstruktionsmechaniker fertigen und montieren Metallkonstruktionen aus Blechen und Profilen; Trennen, Umformen, Fügen und Schweißen bestimmen ihre Arbeit.
Metallbauer fertigen und montieren Konstruktionen aus Stahl, Aluminium und Edelstahl; der Beruf ist der Nachfolger des Schlossers und im Handwerk zulassungspflichtig.
614 Anzeigen, angezeigt 441 bis 460
Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Gewerk stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.
| Beruf | Anzeigen im Gewerk |
|---|---|
| Schweißer | 238 |
| Schlosser | 140 |
| Konstruktionsmechaniker | 127 |
| Metallbauer | 88 |
| Zerspanungsmechaniker | 12 |
| Industriemechaniker | 3 |
| Feinwerkmechaniker | 2 |
| Tiefbaufacharbeiter | 1 |
Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Gewerk. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Gewerken ausgeschrieben wird.
| Ort | Anzeigen im Gewerk |
|---|---|
| Hamburg | 26 |
| Kiel | 18 |
| Düsseldorf | 12 |
| Köln | 12 |
| Ulm | 12 |
| Berlin | 10 |
| Bremen | 9 |
| Bielefeld | 9 |
Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.
| Art | Anzeigen | Anteil |
|---|---|---|
| Feste Anstellung | 403 | 66 % |
| Ausbildung, Studium | 20 | 3 % |
| Befristeter Vertrag | 19 | 3 % |
| Arbeitnehmerüberlassung | 9 | 1 % |
| Berufseinstieg/Trainee | 1 | 0 % |
| Studentenjobs, Werkstudent | 1 | 0 % |
Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.
Metallbau meint das Fügen und Bearbeiten von Stahl, Edelstahl und Aluminium zu Bauteilen, die tragen, schließen, sichern oder verkleiden. Der Beruf gliedert sich in Konstruktionstechnik, Nutzfahrzeugbau und Metallgestaltung; im Sprachgebrauch der Betriebe ist daneben der Schlosser weiterhin geläufig. Metallbauer ist zulassungspflichtig nach der Handwerksordnung.
Die Arbeitsgebiete reichen vom Tor-, Zaun- und Geländerbau über Treppen und Vordächer bis zu Fenster- und Fassadenkonstruktionen in Aluminium mit ihren Profilsystemen, Dichtungsebenen und Beschlägen. Hinzu kommen Stahl- und Anlagenbau sowie der Behälter- und Apparatebau, wo Rohrleitungen, Druckbehälter und Rührwerke entstehen und die Naht selbst das Produkt ist. Wo die Fertigung in Serie geht und Zerspanung dazukommt, geht das Feld in die Metall- und Industriemechanik über.
Grundlage ist die duale Ausbildung mit Wahl einer Fachrichtung. Entscheidend für die Stellensuche sind daneben die Zusatzqualifikationen. Schweißerprüfungen nach den gängigen Verfahren, ob Elektrode, Schutzgas oder Wolfram-Inertgas, sind ein handfestes Einstellungskriterium: Sie gelten für bestimmte Werkstoffgruppen, Nahtarten und Positionen, sind befristet und müssen regelmäßig bestätigt werden. Legen Sie die gültigen Prüfbescheinigungen der Bewerbung bei, mit Geltungsbereich und Frist, und sagen Sie, welche Verfahren Sie tatsächlich täglich fahren.
Ebenso gefragt sind Kranschein, Anschlagmittelkunde, die Befähigung für Hubarbeitsbühnen und der Staplerschein. Wer Nachweise für Höhenarbeit, Absturzsicherung oder Baustellenfreigaben mitbringt, ist auf Montagestellen sofort einsetzbar. Der Aufstieg führt über Vorarbeiter und Werkstattleitung zum Meister, in der Schweißtechnik auch über Schweißfachmann und Schweißaufsicht, was an Prüfung und Dokumentation heranführt.
Werkstatt und Montage sind zwei sehr verschiedene Arbeitsalltage, und die Stellenanzeige lässt oft offen, welcher gemeint ist. In der Werkstatt arbeiten Sie an festen Plätzen, mit Vorrichtungen, Absaugung, Hallenkran und planbarem Feierabend. Auf Montage bauen Sie ein, was in der Werkstatt entstanden ist: Anfahrt, Aufmaß vor Ort, Abweichungen zum Plan, Abstimmung mit anderen Gewerken, Übernachtung bei weiter entfernten Objekten. Was dabei an Zulagen und Spesen anfällt, behandelt Auslöse und Zuschläge.
Maßarbeit nach eigenem Aufmaß ist die eigentliche Kunst. Ein Geländer, das im Bestand sitzen soll, verzeiht keine groben Toleranzen, und Fehler fallen erst beim Einbau auf, wenn das Fahrzeug schon vor der Tür steht.
Die Belastungen sind bekannt: Lärm von Trennschleifer und Richtarbeit, Funkenflug, Schweißrauch, Blendung durch den Lichtbogen, dazu heiße Oberflächen und scharfe Kanten. Augen und Haut brauchen dauerhaften Schutz, nicht nur beim Schweißen selbst, wie Augenschutz bei der Arbeit zeigt. Profile, Bleche und Baugruppen sind schwer; wie sich der Rücken dabei schonen lässt, steht in Heben und Tragen.
Gesucht werden Metallbauer und Schlosser auf Gesellenebene, Schweißer mit benannten Verfahren, Konstruktionsmechaniker, Monteure für Fassade und Stahlbau sowie Werkstattleitungen. Es suchen inhabergeführte Schlossereien, Stahlbaubetriebe mit eigener Fertigung, Fassadenbauer, Anlagenbauer und reine Montagefirmen, die Personal für wechselnde Objekte brauchen. Viele Stellen liegen im gewerblichen Umland statt in der Innenstadt, weil Halle, Hof und Lkw-Zufahrt dazugehören.
Klären Sie den Anteil von Werkstatt und Montage, den Radius der Baustellen und die Regelung für Übernachtungen. Fragen Sie, welche Schweißverfahren und Werkstoffe im Haus üblich sind, ob eine Schweißaufsicht vorhanden ist und wer Prüfungen bezahlt und verlängert. Lassen Sie sich zeigen, wie Aufmaß, Konstruktion und Fertigung zusammenarbeiten.
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