Das Anschreiben für den Betrieb, in dem der Chef selbst liest
In kleinen Handwerksbetrieben liest keine Personalabteilung, sondern der Inhaber – abends, nach der Baustelle. Was daraus für Länge, Inhalt und Form der Bewerbung folgt.
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Herausgeber und Redaktion
Steven Schulz ist Geschäftsführer der Meng GmbH und betreibt Jobs für Handwerker. Im Ratgeber schreibt er über Bewerbung, Arbeitsrecht und Gehalt – mit dem Anspruch, Dinge so zu erklären, dass man sie am nächsten Tag anwenden kann, und offenzulegen, wo eine Auskunft an ihre Grenze kommt.
In kleinen Handwerksbetrieben liest keine Personalabteilung, sondern der Inhaber – abends, nach der Baustelle. Was daraus für Länge, Inhalt und Form der Bewerbung folgt.
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Gewerk, Gesellenprüfung, Maschinen, Führerschein – im Handwerk zählt anderes als im Büro. Was nach oben gehört, welche Zeugnisse mitgehen und wie Lücken und Wechsel benannt werden.
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Kleine Betriebe suchen sofort, eine Bewerbungsmappe liegt zwei Wochen. Wie der Anruf abläuft, was im Betrieb gefragt wird und was vor dem Probearbeiten geklärt sein sollte.
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In vielen Betrieben gibt es keinen Tarif, an dem sich die Zahl ablesen ließe. Wie sich der eigene Stundenlohn trotzdem begründen lässt und was der Meisterbrief daran ändert – und was nicht.
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Ein großer Teil der Handwerksbetriebe ist nicht tarifgebunden, der Lohn wird dort frei verhandelt. Wie Bindung entsteht, warum der Bau die Ausnahme ist und woran sich der eigene Fall erkennen lässt.
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Die Auslöse zahlt der Betrieb, die Verpflegungspauschalen kommen aus dem Steuerrecht. Wer beides verwechselt, rechnet falsch – und übersieht, dass steuerfreie Zuschläge keinen Anspruch begründen.
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Die Meisterprüfung besteht aus vier eigenständigen Teilen, die nicht am selben Tag abgelegt werden müssen. Was dahintersteckt, warum Teil III und IV oft am Anfang stehen und welchen Teil der Kosten das Aufstiegs-BAföG trägt.
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Wer ohne Lehre im Handwerk anfängt, bleibt nicht zwangsläufig Helfer. Die Handwerksordnung kennt einen Weg zur Gesellenprüfung, der allein auf Berufserfahrung aufbaut.
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Wie eine Übergabe gelingt – aus Sicht des Gesellen oder Meisters, der übernehmen könnte, und aus Sicht des Inhabers, der einen Nachfolger sucht. Mit den formalen Voraussetzungen und den Punkten, die vorher geprüft gehören.
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Anlage A, Anlage B und die Handwerksrolle sauber auseinandergehalten – mit den Wegen in die Selbständigkeit, die ohne eigenen Meisterbrief auskommen.
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Die Fristen des § 622 BGB gelten in jedem Betrieb gleich. Ob eine Kündigung einen Grund braucht, hängt dagegen an der Zahl der Beschäftigten – und die ist im Handwerk meist klein.
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Die Probezeit des Gesellen und die Probezeit des Lehrlings sind zwei verschiedene Dinge mit verschiedenen Fristen. Was jeweils gilt und woran sich die ersten Wochen im Betrieb entscheiden.
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Die Lastenhandhabungsverordnung enthält keine allgemeine Kilogrammgrenze. Wie stattdessen beurteilt wird, für wen feste Grenzen gelten und warum die Organisation der Arbeit mehr bringt als jede Hebetechnik.
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Arbeitshöhe, Greifraum, Standfläche und Ordnung entscheiden darüber, wie ein Arbeitstag in der Werkstatt endet. Was sich am eigenen Körper bestimmen lässt und was auf der Baustelle zusätzlich gilt.
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Vier Zahlen entscheiden über Bereitstellung, Tragepflicht und Vorsorge. Wie der Tages-Lärmexpositionspegel zustande kommt, welcher Gehörschutz wofür taugt und warum Lärmschwerhörigkeit erst auffällt, wenn sie bleibt.
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Schuhe, Helm, Handschuhe, Gehörschutz: Wer sie stellt, wer sie tragen muss und was passiert, wenn jemand sie weglässt. Und warum PSA die letzte und nicht die erste Maßnahme ist.
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Kein anderes Teil der Schutzausrüstung wird so lange getragen. Welche Schutzmerkmale wirklich zählen, wie die Auswahl zustande kommt, worauf es bei der Passform ankommt und warum die Kosten nicht beim Beschäftigten liegen.
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Die richtige Arbeitshöhe hängt am Ellbogen und am Werkstück, nicht an der Tischplatte. Wie sich die passende Höhe am eigenen Körper ermitteln lässt und welche Lösungen es gibt, wenn mehrere Menschen an derselben Bank stehen.
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Vorsorge ist keine Eignungsprüfung und kein Test, den man bestehen muss. Welche drei Arten es gibt, was im Termin passiert und was der Arbeitgeber am Ende tatsächlich erfährt.
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Fast jeder Anspruch im Arbeitsschutz hängt an einem Papier, das die meisten Beschäftigten nie gesehen haben. Was in der Gefährdungsbeurteilung steht, wer sie erstellt und was sich daraus ableiten lässt.
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Der Betriebsarzt berät und untersucht, aber er behandelt nicht und schreibt nicht krank. Was er tatsächlich tut, was er dem Arbeitgeber sagen darf und wie man einen Termin bekommt.
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